Die Idee zur Gründung einer Band entstand mehr oder weniger aus der Notwendigkeit, der aufkommenden Welle der Bands, die ihre Musikrichtung mit dem zur Floskel verkommenden „´n Roll“ schmücken, etwas Eckiges entgegen zu setzen. Pandoras Jukebox ist eckig, die Ecken sind spürbar, aber nicht scharfkantig. Die Musik ist nicht freundlich genug für die Sparte „Pop“ und nicht düster genug für die Sparte „Darkpop“. Nach dem Erklingen der Jukebox wird man daher in die Welt des „Unlucky Pop“ entführt.
Wer Bands hören will, die uns beeinflusst haben, dem seien in wahlloser Reihenfolge Siouxsie & The Banshees, Wipers, Stranglers, Killing Joke, Wartburgs für Walter ans Herz gelegt.
Die Sängerin sang bei „Slickers“. Der Schlagzeuger spielt Gitarre bei „Die Wallerts“. Der Gitarrist ist Bassgitarrist bei „Woyzeck“ und der Bassist spielte bei „Plan 9“. Wer will, kann diesen Stammbaum nach musikalischen Wurzeln analysieren.
Pandoras Jukebox sind vor allem ein Freundeskreis. Die ersten Versuche miteinander zu musizieren fanden im April 04 statt. Im Frühling 05 schlugen die Bäume aus, und Stefan bei uns auf das Schlagzeug ein, was uns zum Umzug aus dem Wohnzimmer in den Proberaum zwang. Im November 05 konnten wir nicht an uns halten und nahmen bei frostigen Temperaturen im WB13 in Alaska bei Berlin-H'Town unter Smail´s Tonregie einige Stücke auf. Am 26. Dezember 05 gaben wir unser Debüt in der KvU Berlin. Wegen des positiven Anklangs und der eigenen Lust die Stücke live zu spielen, sind wir seit dem öfter gewillt, die Musikbüchse der Pandora klingen zu lassen.